Das ist der Sonnenbank Flavor :D

Musik

Ich liebe es, Musik zu hören. Schon immer. Angefangen mit den ersten Bravo Hits als ich 12 war über den ersten Sony Walkman und den selbst überspielten Kassetten vorbei an den zahlreichen Discman die ich immer wieder irgendwie kaputt bekommen hatte, zum ersten MP3 Player mit lächerlichen 512 MB. Viel Auswahl bei der Musikwahl blieb damals nicht. War eine CD drinne, war sie eben drinn. Das gleiche galt für die Kassetten und die Speicherplatz begrenzten USB Sticks, bei denen man immer irgendwie zu faul war die Musik auszusortieren, die man nicht mehr hören konnte.

Heute setz ich mich in die Bahn mit unglaublichen 8GB und muss mich damit noch beschränkt fühlen. Höre Musik über Itunes und lasse meine Lieblingsmusik bei Lastfm bewerten.

Die Musik stapelt sich. In Form von hunderten, nein tausenden mp3 Dateien im unsortieren Vista-Musik Odner und in Form von irgendwann mal gekauften und nie wirklich gehörten CDs. Aber auch in Form von CDs die ebenfalls vor Ewigkeiten gekauft wurden, deren Bands zu Helden, Ikonen wurden und deshalb zahlreiche Kratzer verzeichnen, weil man es einfach nicht über Herz brachte, sie aus dem Player zu nehmen. Auch wenn man jeden verdammten Text auswendig konnte und ständig das genervte Augenrollen von Eltern und Geschwistern über sich ergehen lassen musste, das waren alles verdammt nochmal meine Helden :D Da war es mir egal, dass ich wochenlang die gleiche CD gehört habe.

Heute gehe ich meine Mediathek durch und denke nur: Was hör ich jetzt bitte? Immer länger wird die Liste und immer größer der Unterschied zu der Zeit, in der man 10 CDs zu seinen Lieblingen zählte, einfach weil man noch nicht mehr besaß.
Dann erwische ich mich dabei, wie ich Lieder von den guten alten Backstreet Boys umbenenne und ihenen einen cooleren Metallica Titel gebe, nur weil sie sonst meine Lastfm Statistik versauen würden. Ja, so: Nun wisst Ihr die Wahrheit ihr Musik-Nazis!

Und wie ich so versuche dieses permanente umbenennen und "Cds krampfhaft anhören und versuchen was gutes dran zu finden, die haben ja schließlich auch ne gute Kritik bekommen"- Getue zu unterbinden fällt mir auf: Kann Musik denn wirklich peinlich sein? Klar, empfindet man oft das Gefühl sich fremd schämen zu müssen, wenn jemand von der neuen Grönemeyer Platte erzählt. Aber Geschmäcker sind doch verschieden und daraus resultiert eben auch ein unterschiedliches Empfinden von gut und schlecht.

Mir fällt immer wieder auf, wie untolerant ich in Sachen Musik bin. Und das tut mir wirklich leid. Vor allem wenn ich abends in meine Wohnung komme und Aggro Ansage Nr. 1 bis 8 in meinem Regal stehen sehe.
Ich schwöre also Besserung und verspreche nur noch Tokio Hotel Cds umzubennen und die alten Bravo Hits auf dem Keller rauszukramen, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen.

3 Kommentare 25.3.09 11:04, kommentieren

And all I hear is ayayayaya....

Seit Tagen dreht es sich in meinem Kopf um nichts anderes als die Politik der europäischen Union und um Wörter. Wörter hier, Wörter da. Ich stehe morgens auf, habe so ziemlich meine Schwierigkeiten meine Augen überhaupt auf zu bekommen, fahre zur Arbeit und lese während der Fahrt: Wörter. Ich bin auf Arbeit, mache den Computer an und schaue auf Wörter, tippe Wörter, lese Wörter. Von morgens bis Abends. Dann klappe ich den Laptop zu, setze mich wieder mit einem Buch in die Bahn um dann zu Hause wieder Wörter tippen zu müssen: Meine Hausarbeit nämlich die Sonntag abgegeben werden muss, und deren Deckblatt und Titel mich den ganzen Tag gehässig angrinst, weil ich die Datei auf meinen Desktop gepackt habe um ja nicht zu vergessen, dass ich heute noch gottverdammte fünf Seiten zu schreiben habe. Schriftgröße 12, Times New Roman.
Und selbst mit meinen Freunden kommuniziere ich nur noch über digitale Wörter, weil für etwas anderes überhaupt keine Zeit mehr bleibt. Zumindest diese Woche nicht.
Wie schön ist es einfach mal den Kopf frei zu bekommen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mir das wünsche. Ich glaub ich fang mit Yoga an....

1 Kommentar 11.3.09 14:48, kommentieren

Kleinstadtromantik...

Ich kann mich noch genau daran erinnern: Vor ungefähr 5 Jahren war es mein größter Traum meine Heimatstadt endlich verlassen zu dürfen. Damals war ich 16 und saß mit meiner besten Freundin auf dem Betonboden am Hafen. Es war Hochsommer und wir fühlten uns ober cool weil wir die ersten in diesem Nest waren, die echte Converse trugen. Die Tussis aus unserer Schule verachteten wir, färbten uns die Haare schwarz und dachten: Scheiß auf euch alle.
Es war die Zeit, in der wir nichts weiter wollten als weg: Auf Festivals, nach Amerika einfach nur weg.
Wir machten uns lustig über Techno und sangen "Up on the rooftops, listening to Punkrock". Mest, The Used und andere, peinlichere Bands zählten wir zu unseren Helden. Bands, deren Konzerte wir heute nurnoch betrunken ertragen können.
So verbrachten wir die Sonntage mit unseren Billig-Skateboards schwärmten für Typen die wir heute nicht mehr mit der Kneifzange anfassen würden, überlegten wie wir am schnellsten Gitarre spielen lernten und träumten von einer Reise zur Warped Tour.
Kurz vorher haben wir wohl unsere ersten Erfahrungen mit Alkohol machen dürfen und uns auf den Stadtfesten blamiert.
Früher, war diese Stadt unser Gefängnis, heute, da ich nicht mehr dort lebe ist sie mehr Heimat denn je.
Dann besuche ich meine Elter und sehe meinen Schulweg den ich 13 Jahre lang ging, sehe das Einkaufszentrum wo ich als 14-jährige abgehangen habe, sehe die Wiese auf der früher mein Zu Hause stand. Dann sehe ich das Flussufer, an dem überhaupt nichts mehr so ist, wie damals. Zahlreiche Bänke, Bäume und ein Eiswagen verdrängten den grauen Plattenboden, auf dem es nichts gab außer Gras, das sich durchs Beton bohrte.
Dann schau ich uns heute an, verantwortungsbewusst und vor allem selbstständig, und sehe das wir tatsächlich erwachsen geworden sind. Die Freitagabende verbringen wir nun nicht mehr auf irgendwelchen Dorfdiscos oder bei DVD Abenden in der Kleinstadt sondern in Clubs. Und wir lachen über diejenigen die so sind wie wir einmal waren, fühlen uns immer noch cooler als den Rest. Und wissen, dass der andere immer da sein wird, egal zu welcher Uhrzeit, egal wo auf der Welt.

Schön dass sich eben doch nicht alles komplett verändert hat.
Ich dank dir Moni.

2 Kommentare 3.3.09 17:23, kommentieren

Fraitag nachmittag in Berlin...

ich fühl mich als hätte mir jemand nen Ziegelstein auf den Kopf gehauen. Bin k.o. und hab Kopfschmerzen. Aber hey: Meine Rechnungswesen Klausur is wirklich gut gelaufen, wenn ich da mal nicht ne eins geschrieben habe... Naja gut ich freu mich lieber nich zu früh, wer weiß was ich da wieder fürn Mist eingebaut habe. Ok weiter arbeiten.....

2 Kommentare 20.2.09 16:08, kommentieren

Von Walt Disney und Pixar...

Wie geil sind bitte alte Kindersendungen die man ewig nichtmehr geguckt hat? Mn erwischt sich nicht nur dabei, dass man die gesamte Titelmelodie mitsingen kann, sondern begreift so manche Sachen erst jetzt. Wie intelligent diese kleinen Biester wie Goofy und Max oder Darkwing Duck...udn sogar Spongebob nicht eigentlich quatschen. Vor allem von Sachen, die man als Kind garnicht so richtig registriert. Tja da hätte ich als Kind mal weniger mit Lego spielen sollen, dann hätte mir Disney vielleicht auch noch andere Sachen vermittelt als wie unrealistische Vorstellungen von der Liebe :D

2 Kommentare 17.2.09 18:56, kommentieren

Lästige Abendgestaltung und .....Wochenende????

Das allererste freie Wochenende seit.....Wochen, Monaten? Ich weiß garnichts anzufangen mit der neuen Freitzeit..oder? Achjaaaaa da war ja noch was: Moin kommt es endlich, nach wochenlanger Warterein, und Zeitvertribung mit irgendwelchen Büchern. Kommt es nun endlich: Das einzigartige, unglaubliche, gespannt erwartete Buch der Bücher. Stepheny Meyer´s Biss zum Ende der Nacht. Muhaha ich steh um 6 auf um um 7 bei Thalia zu sein und es mir zu holen.....Ich weiß da werd ich zum Tennie. Aber ich bin ja auch erst 21 :D

2 Kommentare 13.2.09 21:41, kommentieren